Jan 11, 2007

Von Schnüffelpferden und der inneren Sicherheit

Veröffentlicht von daniel @ 14:41:27 | Datenschutz, Internet

BundestrojanerDie Bundesregierung hat heute auf eine kleine Anfrage zum Thema "Bundestrojaner" geantwortet. Demnach werden für die Erstellung des Trojaners 2 Programmierstellen benötigt und unter anderem aus dem Programm zur Stärkung der Inneren Sicherheit finanziert. Insgesamt liegt der einmalige Investitionsaufwand "...nach derzeitiger Schätzung" bei 200.000 Euro. Wie heise online heute berichtet, ist derzeit noch ein Verfahren beim BGH anhängig, in der die Rechtmäßigkeit von Betriebsdurchsuchungen abschließend beurteilt werden soll.

Klasse finde ich auch den Vorteil, den die Ermittler in der verdeckten Onlinedurchsuchung sehen: Sie ist verdeckt. Es ist wohl unheimlich vorteilhaft, wenn die Durchsuchten nicht wissen, dass sie durchsucht werden. Wer hätte das gedacht....

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2 Comments

Re: Von Schnüffelpferden und der inneren Sicherheit

Der Heise Artikel sprach von Programmierstellen, nicht von Programmier'schnitt'stellen.

Habt ihr das oder hat Heise das falsch uebernommen?

Bei Stellen (also angestellten Personen) waere der naechste Satz ueber die Finanzierung sinniger als bei Programmierdetails, die sich hoffentlich nicht in diesem Masse auf die Kosten niederschlagen.

From : Chaos @ 2007-01-15 10:59:12 Bearbeiten

Re: Von Schnüffelpferden und der inneren Sicherheit

@Chaos: Nein, auf heise hatte alles seine Ordnung, nur ich habe mich leider geirrt. Zu "verlockend" war wohl die Vorstellung eines Trojaners mit benutzbarer API. Hab's mal im Artikel korrigiert. Danke für den Hinweis...

Daniel

From : daniel @ 2007-01-15 22:07:18 Bearbeiten

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