Jan 24, 2007

Verbindungsdatenspeicherung in der Praxis

Veröffentlicht von mick @ 9:32:31 | Internet, Datenschutz

FrachterEigentlich ist es ja ganz einfach: Nachdem Gesetz über den Datenschutz bei Telediensten, dürfen Telekommunikationsfirmen personenbezogene Daten nur zu Abrechnungszwecken oder mit dem Einverständnis ihrer Kunden erheben. Grundsätzlich sind also Verbindungsdaten für Flatrate nicht zu speichern. Das Gesetz wurde in mehreren, langjährigen Verfahren bestätigt. Mit den Plänen zur Vorratsdatenspeicherung wird sich das sicher bald ändern, aber nichtdestotrotz gilt das aktuelle Recht.
In einer Umfrage der telepolis hat nur rund ein Viertel der befragten Provider angegeben keine Daten zu speichern. Nun wurde bekannt, dass versatel auf Ersuchen von Rechtsanwaltskanzleien Daten speichert. Gewaltenteilung, wie lange noch? Helft Bürokratie abzubauen!
Eine interessante Frage bleibt: Warum tun die Firmen so etwas? Es ist klar rechtswidrig und kostet viel Geld. Einzige unbefriedigende Antwortmöglichkeit: Lobbyarbeit. Aber vor 70 Jahren hat man ja auch geholfen wo man konnte.

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